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XVII. Jahrhunderts und zwar aus Rostock [Seligmann], bis wohin also damals schon diese
Instrumente
1
) Verbreitung gefunden hatten. Dass sie immerhin noch selten
1) Poggendorff in s. Geschichte d. Physik p. 389 lässt die Frage offen, wer zuerst den Namen Baroskop, das, ahnlich
wie Anemoskop, Hygroskop u. s. w., später die Wandlung in Barometer erfuhr, gebraucht hat; ich glaube der
Engländer G. Sinclair in der 1669 zu Rotterdam erschienenen „Ars nova et magna gravitatis et levitatis.“
[Sp. 881/ 882:]
anzutreffen waren, bezeugt uns Algöwer im Jahre 1714, wie das unten folgende Zitat aus seiner
Meteorologia Parallela beweist; erst die wachsende Erkenntniss des Zusammenhanges der
Veränderungen des Barometers mit denen der Witterung befördert die weitere Verbreitung
derselben, welche nunmehr unter dem Namen „Wettergläser“ als Ersatz für die immer seltener
werdenden Kalender-Practica auch beim grossen Publikum zur Geltung kommen.
[Tübingen, 1691 ff.] Die erste instrumentelle Beobachtungsreihe, die ich nachweisen kann, rührt
von dem Tübinger Professor R. J. Camerarius her und beginnt im Juli 1691. Anlage und Umfang
derselben erhellt aus folgender Kopie der Beobachtungen der ersten vier Tage:
Insofern, als die von Ramazzini in Modena angestellten Beobachtungen mit denen von
Camerarius zusammen publicirt wurden, könnte man dies als den ersten in Deutschland
gemachten Versuch zur Anstellung korrespondirender Beobachtungen betrachten.
[Halle, Berlin, Königsberg i. Pr., 1700 ff.] In Norddeutschland beginnen regelmässige
Aufzeichnungen des Standes am Barometer und Thermometer erst ein Jahrzehnt später als in
Tübingen, und zwar vorzugsweise durch Vermittlung von Aerzten und wahrscheinlich auch auf
Anregung der im Jahre 1700 gegründeten königlichen Akademie der Wissenschaften in Berlin,
welche durch theilweise Veröffentlichung in den von ihr herausgegebenen „Hauss- und
Geschichts-Calendern“ [in 4°] für weitere Verbreitung derselben Sorge trug.
Der berühmte Arzneigelehrte Friedrich Hofmann beobachtete in Halle im Jahre 1700 nach
folgendem Schema [Anonym 122]:
Januarius 1700.
Tage Barom. Winde Witterung
f. m. a.
1 24. 24. 24. f. S. m. SW. f. gehet auf mit Regen. n. Frost
[Mondsichel,
aufgehend]
2 26. 26. 0. WNW f. ungestüm mit Schnee, von m. an hell,
etwas Wind, n. still, Frost.
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