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[Hannover, Oldenburg, Schwarzburg-Sondershausen, Kurhessen, Schleswig-Holstein, 1853
ff.] Der hannöverische Gesandte in Berlin schrieb unter dem 27. Jan. 1853 an den preussischen
Minister für die auswärtigen Angelegenheiten: „Von dem Central-Ausschusse der königl.
Landwirthschafts-Gesellschaft zu Gelle ist der kgl. Hannöverischen Regierung der Wunsch
vorgetragen, dass im Königreiche Hannover meteorologische Beobachtungs-Stationen
eingerichtet und die Beobachtungen derselben mit denjenigen meteorologischen Beobachtungen
in Uebereinstimmung gebracht werden möchten, welche im Königreiche Preussen angestellt
werden.“
Dieser Anschluss der hannöverischen Stationen, von denen vier im Herbste d. J. 1854 zu
beobachten anfingen, kam unter denselben Bedingungen, welche oben bei Mecklenburg
angeführt wurden, zu Stande. Die vom statistischen Bureau in Hannover gesammelten
Beobachtungen wurden in Abschrift dem meteorologischen Institute vom December 1854 ab
zugefertigt und von diesem verarbeitet und publicirt. Helmes und Prestel veröffentlichten auch
besondere Uebersichten über den Verlauf der Witterung in Henneberg’s Journal f.
Landwirthschaft.
[Sp. 947/948:]
In ganz analoger Weise schlossen sich die im Grossherzogthum Oldenburg, insbesondere auf
Betreiben des Medicinalrathes Dr. Beneke, im Jahre 1856 eingerichteten Stationen dem
preussischen Systeme an, dessen CentralsteIle bis auf die Gegenwart die Aufzeichnungen
derselben durch Vermittlung des grossherzoglichen statistischen Bureau’s in Oldenburg erhält.
Im Jahre 1860 richtete die fürstliche Regierung von Schwarzburg-Sondershausen zwei Stationen
in ihrem Lande ein, deren wissenschaftliche Ausrüstung ebenfalls durch Vermittlung des
meteorologischen Instituts in Berlin erfolgte.
Während diese beiden Stationen zweiter Ordnung (zu Sondershausen und zu Grossbreitenbach,
früher zu Arnstadt) bis jetzt ununterbrochen funktionirt haben, gingen fünf im Herbste 1868
eingerichtete Regenstationen sehr bald wieder ein.
Die Station des grossherzoglich hessischen Katasteramtes zu Darmstadt, welche schon seit 1830
bestand, schloss sich im Jahre 1861 dem preussischen Institute an; auch wurden, behufs näherer
Erforschung der klimatischen Verhältnisse des Landes, im Jahre 1863 von der CentralsteIle für
die Landesstatistik, in Verbindung mit dem Verein für Erdkunde zu Darmstadt, einige sekundäre
Beobachtungsstationen eingerichtet, welche, mit Extremthermometern und Regenmesser
ausgerüstet, das im „Notizblatt“ des genannten Vereins in extenso publicirte
Beobachtungsmaterial geliefert haben. Die in Oberhessen gemachten meteorologischen
Beobachtungen sind meist durch Vermittlung von H. H. Hoffmann in Giessen in den Berichten
der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde veröffentlicht worden.
Im Anfang des Jahres 1866 ging auch in Kurhessen die „Kommission für statistische
Angelegenheiten“ daran, die seit 1863 bestehenden und auf Betrieb der landwirthschaftlichen
Gesellschaft eingerichteten meteorologischen Stationen [vgl. Möhl 2] zu centralisiren und mit
den preussischen in Uebereinstimmung zu bringen. Die Instruktion Mahlmann’s und Dove‘s
wurde mit einigen formalen Abänderungen wiedera/jointfilesconvert/330930/bgedruckt und, nebst geeigneten Formularen
zur Eintragung der Beobachtungen, vertheilt. Nach der bald darauf erfolgten Annexion des
Landes durch Preussen traten diese Stationen unmittelbar in den Verband des preussischen
Beobachtungsnetzes über.
In der Provinz Schleswig-Holstein war durch G. Karsten in den fünfziger Jahren eine Anzahl
freiwilliger Beobachter gewonnen worden, deren Aufzeichnungen in den Schriften der
Universität Kiel auszugsweise veröffentlicht wurden [Karsten
1. 2. 3]. Die Beobachtungen der
ziemlich zahlreichen Stationen in dieser neuen Provinz gehen seit Ende der sechziger Jahre
durch Vermittlung des physikalischen Instituts der Universität in Kiel dem Meteorologischen
Institute in Berlin ebenfalls zu.
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